Kein Wasser!

Unsere Feuerwehr hat es endlich geschafft (nach etlichen Vorversuchen mit Vorschlaghammer und anderem schweren Gerät), den Hydranten vor unserem Haus außer Betrieb zu setzen. Abends gegen 22 Uhr haben sie dann geklingelt, um uns zu sagen, dass wir kein Wasser haben. Für uns war das nicht so tragisch, aber auch der Stall war trocken gelegt. Die zwei Großen haben jeder einen Eimer voll Wasser gesoffen (wir haben ja zum Glück einen Bach aus dem wir schöpfen können), aber die Jungs haben sich dabei ein bisschen dumm gestellt. So haben wir den Futtertrog mit Wasser aufgefüllt, damit sie in der Nacht versorgt waren. Wenn sie Durst haben, werden sie schon saufen.

Nächster Morgen. Die Futtertröge der Großen waren fast leer gesoffen, Angus hat vielleicht einen Schluck genommen, Tom etwas mehr. Da in den Trögen noch Wasser war, gab es das Kraftfutter aus dem Eimer. Da haben sich wieder einmal die unterschiedlichen Charaktere der Beiden gezeigt. Der Eine (Angus), ich habe Hunger, das schmeckt, macht satt, also rein damit. Der Andere (Tom), ein Genussesser. Erstmal vorsichtig probieren, ob man das aus dem Eimer fressen kann. Dann Bissen für Bissen sorgfältig durchkauen. Beinahe hätte ich mir einen Stuhl geholt. Danach ging es raus auf die Koppel. Dort haben wir ja unsere Weidepumpe, wo sich die Pferde das Wasser selbst aus dem Bach pumpen. Tom macht das schon recht gut. Angus wartet lieber, bis ein anderer gepumpt hat und säuft dann. Eben jeder auf seine Weise.

Lass mich auch mal

Hier sieht man die zwei bei ihrem ersten Versuch an der Tränke im Januar.

Glück gehabt!

Vorgestern war wieder schönstes Frühlingswetter und unsere vier waren gemeinsam auf der Koppel. Mittlerweile sind sie zu einer richtigen Herde zusammen gewachsen. Happy hat sich hingelegt und plötzlich lag auch Tom. Erst dachten wir, dass er eben müde ist, doch dann fiel uns auf, dass er sehr stark atmete. Aufstehen wollte er auch nicht mehr. Wir haben schnell gemerkt, dass da etwas nicht stimmt und haben den Tierarzt gerufen. Unser Verdacht hat sich bestätigt – Kolik. Tom bekam ein paar Spritzen und der Tierarzt verließ uns mit den Worten „Wenn wir Glück haben ist es eine Krampfkolik und es geht ihm bald wieder besser“. Wir hatten Glück, schon nach kurzer Zeit ging es ihm merklich besser und ich hatte alle Hände voll zu tun, dass sich der kleine Vielfraß nicht gleich wieder den Magen vollstopfte. Noch ein Tag Heudiät und alles war wieder in Ordnung. Der kleine Mann hatte uns einen gehörigen Schrecken eingejagt. Aber jetzt ist alles wieder gut und es ist eine Riesenfreude, den Vieren auf ihrer Koppel zuzusehen.

Der Frühling ist da!

Die Tage werden länger, die Sonne scheint, endlich!

Toms Gelenk geht es besser, jetzt müssen wir abwarten, Geduld haben und hoffen, dass es wieder ganz in Ordnung kommt. Mehr können wir leider nicht mehr tun.

Komm lass uns spielen

Auf jeden Fall haben es Tom und Angus sehr genossen, wie sie das erste Mal wieder zusammen laufen durften. Sie spielen und rennen und genießen das Frühlingswetter. Da könnte man stundenlang zuschauen (wenn es nicht so kalt wäre).